Bei der Zerspanung längerer Werkstücke auf der Drehmaschine ist eine exakte Zentrierung unverzichtbar. Mitlaufende Zentrierspitzen – häufig auch als mitlaufende Körnerspitzen bezeichnet – fangen die auftretenden Radial- und Axialkräfte zuverlässig ab und verhindern ein Durchbiegen oder Schwingen des Bauteils. Da sich die Spitze dank integrierter Präzisionslager mit dem Werkstück mitdreht, entsteht kaum Reibung. Das schont das Material, verhindert Einlaufspuren und ermöglicht hohe Drehzahlen bei maximaler Genauigkeit.
Bei mobasi.com finden Sie eine gezielte Auswahl an mitlaufenden Zentrierspitzen in robuster Industriequalität für Reitstöcke mit Morsekegel-Aufnahme (MK1, MK2, MK3, MK4 und MK5). Unsere Produkte überzeugen durch hohe Rundlaufgenauigkeit, gehärtete Laufspitzen und langlebige Abdichtungen gegen Kühlmittel und Späne. Sichern Sie sich die passende Körnerspitze für Ihre Werkstatt und profitieren Sie von sauberen Drehergebnissen und schnellem Versand.
Was ist der Unterschied zwischen einer festen und einer mitlaufenden Zentrierspitze?
Bei einer festen Zentrierspitze steht die Spitze im Reitstock still, während sich das Werkstück darum dreht. Das erzeugt hohe Reibung und Hitze. Eine mitlaufende Zentrierspitze besitzt eine gelagerte Spitze, die sich mit der Drehzahl des Werkstücks mitdreht. Das minimiert Reibung, verhindert Einlaufspuren und ermöglicht höhere Drehzahlen.
Wie bestimme ich die richtige Morsekegel-Größe (MK1 bis MK5)?
Die passende Größe richtet sich nach der Reitstock-Pinole Ihrer Drehmaschine. Ermitteln Sie die Größe über den größten Durchmesser am Kegel: MK1 (ca. 12,1 mm), MK2 (ca. 17,8 mm), MK3 (ca. 23,8 mm), MK4 (ca. 31,3 mm), MK5 (ca. 44,4 mm).
Benötigen mitlaufende Zentrierspitzen eine regelmäßige Wartung?
Unsere Zentrierspitzen sind mit dauerbefetteten Wälzlagern ausgestattet und durch Dichtungen geschützt. Sie sind im Regelfall wartungsfrei. Es reicht aus, den Aufnahmekegel nach dem Einsatz sauber zu wischen und leicht einzuölen.
Warum ist der 60°-Spitzenwinkel Standard?
Der Winkel von 60° entspricht der Norm für Zentrierbohrungen (DIN 332) und bietet das optimale Verhältnis aus Führungsgenauigkeit und Stabilität für die meisten Dreharbeiten.